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Sport26 S i e g e n e r Z e i t u n g M o n t a g , 2 6 . M ä r z 2 0 1 8 �S + A + O

„Der Klassiker ist zurück“KROMBACH 31. EJOT Triathlon Buschhütten findet am 6. Mai statt / Stark besetztes Männerfeld

Neben TitelverteidigerAndreas Böcherer ist mitPatrick Lange der Sieger

des letztjährigen Ironmansauf Hawaii am Start.

pm � „Der Klassiker ist zurück“, solautet der Slogan auf dem Veranstal-tungsplakat zur diesjährigen 31. Ausgabedes EJOT Triathlons Buschhütten, der am6. Mai stattfinden wird. Zu einer Informa-tionsveranstaltung über die Rückkehrdieser Traditionsveranstaltung, die erst-mals im Jahr 1987 ausgerichtet wurde,hatten die Verantwortlichen des TV Ger-mania Buschhütten am vergangenenDonnerstag ins Besucherzentrum derKrombacher Brauerei eingeladen.

Der örtliche Kinosaal war sodann auchgut gefüllt mit Organisatoren, Triathlon-freunden, Sponsoren- und Medienvertre-tern und weiteren Interessierten, die demRuf des TVG gefolgt waren. „Wir sindsehr froh, dass wir mit viel Herzblut wie-der diesen legendären Triathlon ausrich-ten können“, unterstrich Buschhüttens 1.Vorsitzender Olaf Kohn sogleich denWert der Veranstaltung, ehe er das Wortan die Gastredner weitergab, die in dasLoblied einstimmten.

Der stellvertretende Landrat Karl-Ludwig Bade zeigte sich erfreut, dass im„Triathlon-Mekka Buschhütten wiederdiese tolle Veranstaltung stattfinden

wird.“ Dr. Franz-Josef Weihrauch, Leiterfür Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beider Krombacher Brauerei, gab einen kur-zen Abriss über die Geschichte des Tri-athlons in Buschhütten und verwies aufdie „vier Säulen“, die dafür wichtig sind:„Starke Athleten, begeisterte Zuschauer,professionelle Organisation und fleißigeHelfer.“ Zuletzt war Andreas Wolf, zu-ständig für Öffentlichkeitsarbeit bei derFirma EJOT, an der Reihe, der den Busch-hüttener Triathlon als „eines der sport-lichen Highlights der Region“ einordnete.

Danach übergab Olaf Kohn für denRest des Abends an Rainer Jung. Der ehe-malige Hauptverantwortliche des TVGermania Buschhütten und heutige Vize-präsident der Deutschen Triathlon-Union(DTU) führte gut gelaunt durch die Ver-anstaltung und band immer wieder dieZuhörer mit ein. Ehe Jung sich der dies-jährigen Ausgabe der Veranstaltung wid-men wollte, sprach er seinen großen Dankall denen aus, die beim letzten Triathlonin Buschhütten im Jahr 2016 als Helfermitgewirkt hatten und nun kürzer treten.

2016 – denn im Vorjahr der geplanteund ohnehin schon der deutlich kleinere„Swim and Run“ wegen Teilnehmerman-gels abgesagt werden. Das bezeichneteRainer Jung als „dunklen Fleck“ in derGeschichte, den man „so schnell wie mög-lich vergessen“ wolle. „Der Glaube an un-sere Kraft war immer größer als unsereZweifel“ stand auf einer Folie geschrie-ben, vor der stehend Rainer Jung ankün-digte: „Das Jahr 2018 wird das beste, dasBuschhütten je erlebt hat!“

Umsetzen soll das vorrangig ein neuesOrganisations-Trio, bestehend aus OlafKohn (verantwortlich für Partner/Behör-den/Medien), Benjamin Ketzer (Techni-scher Leiter) und Deborah Abdelhedi(Schwimmen/Helfer). Auf die Frage, wiedie Planungen vorangeschritten seien,konnte Abdelhedi verkünden: „Ein paarBaustellen gibt es noch, das sind aberKleinigkeiten. Es läuft alles.“ Beleg dafür:Nachdem die Organisation Ende des ver-gangenen Jahres Fahrt aufgenommenhatte, lagen binnen vier Wochen fast 800Anmeldungen vor, sodass alle Startplätzeschnell vergeben waren.

Das hauptverantwortliche „Orga-Trio“steht dabei freilich nicht allein da, son-dern kann auf viele weitere helfendeHände zählen. Das Veranstaltungsteamkomplettieren Claudia Stötzel (Tombola),Daniel Hesse (Material), Nathalie Klein(Meldewesen), Heiner Stötzel (Laufstre-cke), Benjamin Klein und David Wüst(beide Radstrecke).

Sie alle werden dafür Sorgen, dass derTriathlon am 6. Mai, einem Sonntag, wiegeplant über die Bühne gehen kann. Inneun Startgruppen, das erste morgens um8.30 Uhr, werden die Rennen gestartet.Im örtlichen Freibad (Schwimmen), aufder extra gesperrten HTS (Radstrecke)und in der Innenstadt von Buschhütten(Laufstrecke) geht es über die kurzen Tri-athlon-Distanzen zur Sache. Eingebun-den sind Rennen der NRW-Ligen (10.50Uhr Männer/11.50 Uhr Frauen) und derRegionalliga (12.30 Uhr). Außerdem istder EJOT Triathlon der zweite Teil derKreismeisteschaft, die außerdem aus demCross-Duathlon in Hünsborn (8. April)und dem Kindelsberg-Triathlon Müsen(29. Juli) besteht.

Für seine größte Ankündigung ließsich Rainer Jung am Donnerstag bis zumSchluss Zeit. „Das Flair des Triathlons inBuschhütten hat immer ein Top-Starter-feld ausgezeichnet“, erklärte Jung, dernach und nach die prominenten Teilneh-mer des männlichen Hauptfelds ent-hüllte, die sich – so die Hoffnung – einenspannenden „Kampf um die Königs-krone“ liefern werden.

Mit Jonathan Zipf (Erster der Einzel-wertung der Triathlon-Bundesliga 2017),Franz Löschke (U-23-Weltmeister von2009) und Eigengewächs Jonas Hoffmannsind drei Mitglieder des EJOT-TeamsBuschhütten dabei. Außerdem kündigteAndreas Böcherer, Sieger im Jahr 2016,sein Kommen in einer Videobotschaft an.„Für mich zählt nur der Sieg“, so Böche-rer, der auch wieder auf seinen „Kron-prinzen“ Florian Angert, Zweiter 2016,treffen wird. Große Ziele hat auch JanSibbersen, ehemaliger Triathlon-Profi,der nun den Streckenrekord im Schwim-men brechen möchte.

Damit schien die Veranstaltung been-det, doch Rainer Jung hatte noch ein „Assim Ärmel“, das jedem Triathlon-Freundein Leuchten in die Augen zaubern wird.„Der Weltmeister kommt“, sagte Jung,und meinte damit Patrick Lange, der imOktober 2017 den legendären IronmanHawaii gewann und damit in den Olympder Sportart aufstieg. „Ich freue mich aufmein Kommen“, verkündete Lange perVideo, ehe Rainer Jung den Informations-abend mit diesen Worten beendete: „Weare back“ - wir sind zurück. Und die ge-samte Triathlon-Szene freut sich.

Der EJOT Triathlon ist seit jeher ein Gemeinschaftsprojekt. Nach der offiziellen Veranstaltung stellten sich Verantwortliche, Orga-nisatoren und Sponsorenvertreter zum gemeinsamen Gruppenfoto zusammen. Fotos: Pascal Mlyniec

Das hauptverantwortliche Organisations-Trio des diesjährigen Triathlons in Buschhütten:(v. l.) Benjamin Ketzer, Deborah Abdelhedi und Olaf Kohn.

Stolz setzt Erfolgsserie fortBrachbacher AMG-Pilot Dritter in Sebring / Land-Motorsport Vierter

simon Sebring. Die 66. Ausgabe der „12Stunden von Sebring“, der zweite Lauf zurIMSA WeatherTech SportsCar Champion-ship, war das nächste Saisonhighlight derheimischen Akteure in der US-Sportwa-genserie. Auf der Strecke des ehemaligenFlughafens von Sebring lagen Erfolg undEnttäuschung nah beieinander. Luca Stolzsetzte seine Erfolgsserie weiter fort. Nach-dem der Brachbacher zuletzt beim12-Stunden-Rennen in Bathurst (Austra-lien) mit Gesamtrang 3 und einem Klas-sensieg glänzte, fuhr der Mercedes AMG-Pilot auch in Sebring auf Platz 3.

„Wir hatten ein sehr spannendes underfolgreiches Rennen“, freute sich Stolz,der mit seinen Teamkollegen Jeroen Blee-kemolen (Niederlande) und Ben Keating(USA) einen Mercedes AMG GT3 desTeams Riley Motorsport steuerte. „Das wargroßartig“, kommentierte Stolz weiter.„Wir führen nun die Wertung der Serie an.Was wollen wir mehr.“ Der nächste Ein-satz für den Brachbacher ist vom 28. Junibis 1. Juli in Watkins Glen.

Unglücklich verlief das Wochenendefür das Team von Land-Motorsport ausNiederdreisbach, das knapp am Podiumvorbei fuhr. Christopher Mies (Deutsch-land), Sheldon van der Linde (Südafrika)und Alessio Picariello (Belgien) teiltensich das Cockpit des Audi R8 LMS. Nacheinem Motor- und Kupplungswechsel

nach dem Training startete die Crew vonRang 2, doch durch Berührungen, Schädenund eine Durchfahrtsstrafe fiel das Teamkurzzeitig bis auf Position 10 zurück.

„Wir haben die Reparaturen Stop fürStop erledigt und auch die Spur vorne undhinten neu eingestellt. So waren wir zu-rück im Rennen“, so Christopher Mies, dersich in der Schlussphase des Rennens zumKampf um das Klassen-Podium zurück-meldete. Nach zwölf harten Rennstundenverpasste die Mannschaft um TeamchefWolfgang Land das Podium mit Platz vierin der GTD-Klasse denkbar knapp.

Für den Burbacher Dirk Müller gingderweil in Sebring nichts. „DiesesWochenende müssen wir möglichstschnell vergessen und uns auf den nächs-ten Lauf in Long Beach konzentrieren“,sagte Müller zum zweiten Saisonrennenmit dem Ford GT der Mannschaft von FordChip Ganassi Racing. Nach einem gutenTraining lief es im Rennen für den Wahl-schweizer und seine Teamkollegen JoeyHand (USA) und Sebastian Bourdais vonBeginn an überhaupt nicht.

Viele kleine Berührungen in Zwei-kämpfen und eine unverschuldete Kolli-sion, bei der das Heck des Wagens mit derStartnummer 66 stark beschädigt wurde,kosteten Müller viel Zeit und schließlichdas Rennen. Am Ende sprang für das Trioum Müller nur der 9. Rang heraus.

Luca Stolz im Mercedes AMG (vorne) setzte seine Erfolgsserie fort und fuhr beim12-Stunden-Rennen in Sebring aufs Treppchen der GTD-Wertung. Die Niederdreis-bacher Mannschaft von Wolfgang Land (hinten) folgte Position vier. Foto: simon/amg

Kadertest bestandenNachwuchsturner der SKV überzeugen bei DTB-Leistungsüberprüfung

nommen – wurde imTechnik-TestNeunter und imAthletiktest sogarFünfter, währendNiels Krämer dieRänge 14 und 8 er-reichte. Herausra-gend war die Leis-tung von Niels Krä-mer an den Ringen –in beiden dort ge-testeten Teilberei-chen wurde er Ers-ter seiner Alters-klasse. „Der Apfelfällt nicht weit vomStamm“, kann manangesichts diesesErgebnisses sagen,denn Vater Alexan-der war in seinerBundesligazeit beider Siegerländer

Kunstturnvereinigung ebenfalls ein ausge-sprochener Ringespezialist.

„Erfreulich ist, dass wir uns im Technik-Bereich gegenüber dem Vorjahr schondeutlich verbessert haben, wenn wir auchhier noch Luft nach oben sehen. Aber dazudienen ja auch diese Tests, die uns Hin-weise hinsichtlich der zukünftigen Trai-ningsschwerpunkte geben sollen“, so dasFazit von SKV-Trainer Andreas Kollig.

„Nachdem wir mit Gabriel Kiess nacheinigen Jahren wieder einen Nachwuchs-turner in einem DTB-Kader haben, gebendie Testergebnisse uns durchaus die Hoff-nung, dass in diesem Jahr mit Ruben Kup-feroth und Niels Krämer noch weiterehinzu kommen können. Das wäre für unswichtig auf dem Weg zur Anerkennung alsDTB-Turnzentrum, für die eine entspre-chende Anzahl an Bundeskader-Turnerneine der Voraussetzungen ist“, erklärteSKV-Präsident Reimund Spies. Die Ka-dernominierungen für 2019 erfolgen dannbeim Deutschland-Pokal im November,bei dem die SKV-Nachwuchsturner imTeam NRW um Titel kämpfen werden.

sz Kienbaum. Parallel zum erfolgreichverlaufenen Bundesligaauftakt der Sieger-länder Kunstturnvereinigung ging es auchfür die drei besten Nachwuchsturner derSKV um sehr viel. Sie waren mit TrainerAndreas Kollig in den OlympiastützpunktKienbaum eingeladen worden, um sichdort beim Kadertest des Deutschen Tur-nerbundes der strengen Beurteilung desim DTB für den Nachwuchs zuständigenBundestrainers Jens Milbradt zu stellen.

Ruben Kupferoth (Jahrgang 2008), Ga-briel Kiess und Niels Krämer (beide Jahr-gang 2007) schnitten dabei in den beidengetesteten Kategorien „Technik“ und „Ath-letik“ sehr gut ab, wobei der Ergebnisse wieim Vorjahr im athletischen Bereich nochetwas besser waren als bei den technischenFertigkeiten. Ruben Kupferoth, durch einenoch nicht ganz überstandene Erkältungs-krankheit noch etwas geschwächt, belegtein beiden Kategorien den 10. Platz aller amTest teilnehmenden Nachwuchsturner sei-ner Altersklasse aus ganz Deutschland.Gabriel Kiess – ohnehin schon zum Jahres-anfang in den DTB-Talentkader aufge-

Das Bild aus dem Bundesleistungszentrum in Kienbaum zeigt denSKV-Nachwuchs mit (v. l.) Niels Krämer, Gabriel Kiess und RubenKupferoth. Foto: privat

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