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Design

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Schon seit 2005 ist Berlin Unesco City of Design. Dieser Titel ist nicht nur eine Anerkennung der Leistungen Berliner Designerinnen und Designer. Er bedeutet auch eine Verpflichtung der Stadt, diesen Bereich zu fördern und auszubauen. Denn die Designbranche ist mehr als nur Entstehungsort für Künstlerisch-Kreatives: Sie hat eine große Bedeutung für Innovation und ökonomisches Wachstum, gilt als eine der treibenden Kräfte für wirtschaftliche, soziale und wissenschaftliche Neuerungen: Als Schnittstellenbranche kann sie Ideentreiber und -generator für andere Branchen sein und bietet Methoden für transdisziplinäres Arbeiten.Die Berliner Wirtschaftsverwaltung fördert die Designbranche besonders effektiv. Die Grundlage dafür bildet eine Strategie, die zuvor erarbeitet wurde. Wichtige Ziele und Eckpunkte dieser Designstrategie wurden aus einer Potenzialanalyse abgeleitet, die die Wirtschaftsverwaltung 2010 in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (dgtf) durchgeführt hat. Die Präsentation stellt die wichtigsten Thesen und Ergebnisse der Studie vor, erläutert Chancen und Möglichkeiten anhand von Best-Practice-Beispielen und weist die Stärken und Schwächen des Designstandortes Berlin aus.

TRANSCRIPT

  • 1. Die Berliner DeSign wirtSchaft Potential Strategie PerSPektiven
  • 2. vorwortBerlin trgt seit 2005 den titel city of Design im rah- Die Strategie zur frderung der Designwirtschaft undmen des UneSco-netzwerks der creative cities. ihre Umsetzung ist ein Prozess, der nur gemeinsam mit den akteurinnen und akteuren, den institutionen undDieser titel ist eine anerkennung der leistungen Berli- netzwerken der Branche gestaltet werden kann. Dazuner Designerinnen und Designer, gleichzeitig ist er auf- wollen wir ab sofort einen intensiven Diskussionspro-forderung und ansporn an die Stadt. zess starten: im internet und auf veranstaltungen mit den Designern sowie im Dialog mit anderen Branchennational wie international steigt das interesse an De- aus industrie und Berliner Zukunftsfeldern.sign und seiner funktion im wertschpfungsprozess.grund genug, auch in Berlin ber eine klare Profilierung ich hoffe auf ein erweitertes verstndnis fr Design undnachzudenken und die Bedeutung von Design neu zu seine Potentiale. es geht nicht nur um die bessere ge-bewerten. staltung von Produkten, nicht nur um optimierte Pro- zessablufe und um das Design von Unternehmens-auf anregung des internationalen Design Zentrums konzepten. es geht um einen umfassenden Prozess, derund des netzwerks create Berlin hat die wirtschafts- letztlich unser aller leben in Beruf und alltag betrifft.verwaltung eine Potentialanalyse der Berliner Design-branche in auftrag gegeben. Die Deutsche gesellschaftfr Designtheorie und -forschung (dgtf) hat diese Po-tentialanalyse erarbeitet. aufbauend darauf hat diewirtschaftsverwaltung gemeinsam mit einem exper-tenbeirat die Ziele der Designstrategie bestimmt undhandlungsfelder und Manahmen entwickelt. almuth hartwig-tiedt, Staatssekretrin in der Senatsverwaltung fr wirt-ich danke allen Beteiligten herzlich fr ihre arbeit. schaft, technologie und frauen i
  • 3. inhalt Seite vorwort i Potentialanalyse der Berliner Designwirtschaft iii Strategie fr die Designwirtschaft in Berlin v impressum Xiiiii
  • 4. . Potentialanalyse derBerliner Designbranche
  • 5. Potentialanalyseder Berliner Designbranche Deutsche Gesellschaft fr Designtheorie und -forschung e. V. EUROPISCHE UNION Europischer Fonds fr Regionale Entwicklung
  • 6. ImpressumErstellt von:Deutsche Gesellschaft f r Designtheorie und -forschung e. V. (DGTF)Autoren/-innen:Birgit Bauer, designkritik.dkBianca Herlo, Deutsche Gesellschaft f r Designtheorie und -forschung e. V. (DGTF)Dr. Bastian Lange, Multiplicities-BerlinInga Wellmann, Multiplicities-BerlinProjektleitung:Prof. Dr. Gesche JoostDeutsche Gesellschaft f r Designtheorie und -forschung e. V. (DGTF)Projektbeirat:Prof. Kora KimpelDeutsche Gesellschaft f r Designtheorie und -forschung e. V. (DGTF)Im Auftrag von:Senatsverwaltung f r Wirtschaft, Technologie und Frauendes Landes Berlin (Herausgeber)Die Studie wurde gef rdert aus Mitteln des Europ ischen Fonds f r RegionaleEntwicklung im Rahmen des EU-Projektes Creative MetropolesStand:November 2010
  • 7. InhaltKurzdarstellung 11 Hintergrund und Auftrag der Studie 32 Ziele und Ausgangssituation 42.1 Ziele 42.2 Ausgangssituation 53 Design: Definitionen, Status Quo und Positionen 63.1 Design als Prozess 63.2 Designszene 83.3 Statistische Kennziffern der Designbranche in Berlin 94 Aufbau der Studie 104.1 Kontext der Ausarbeitung von Empfehlungen 104.2 Innovationsverstndnis in der Design- und Kreativwirtschaft 114.3 Design als Wirkungsgefge 155 Potentialanalyse 175.1 Position Design in Berlin 175.2 Methodik 195.3 Design in Berlin Strken 225.4 Design in Berlin Schwchen 276 Internationale Best-Practice-Beispiele 326.1 Fokus: Transparenz und Zielgruppenorientierung von Informationen und Frderangeboten 336.2 Fokus: Informationsbndelung, Entwicklung von unternehmerischer Kompetenz, Coaching 346.3 Fokus: Internationale Vernetzung und Kommunikation 356.4 Fokus: Inkubatorenmodell, Schnittstelle zu Industrie und Forschung, HighTech-Anbindung 366.5 Fokus: Designforschung, Schnittstellengestaltung zu anderen Bereichen der Gesellschaft 377 Chancen und Herausforderungen 408 Thesen und Anregungen fr die Ausgestaltung einer Design-Strategie 448.1 Prototypen-These 448.2 Spezialisierungsthese 458.3 Innovationsthese 468.4 Akzeptanzthese 479 Zusammenfassung und Ausblick 4910 Anhnge 5110.1 Berliner Fallbeispiele 5110.2 Mitglieder des Designbeirats 5710.3 Teilnehmende am Interviews und am Co-Design-Workshop 5710.4 Quellenangaben 60
  • 8. Potentialanalyse der Berliner Designbranche 2010 KurzdarstellungKurzdarstellungDie Bedeutung der Designbranche fr Innovation und konomischesWachstum wird sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene erkannt. Siegilt als eine der treibenden Krfte fr wirtschaftliche, soziale und wissen-schaftliche Innovationen: Designwirtschaft als Schnittstellenbranche kannIdeentreiber und -generator fr andere Branchen sein, sie bietet Methodenfr transdisziplinres Arbeiten und liefert Impulse fr Innovation, Wachstumund Beschftigung.Um das branchenbergreifende Potenzial von Design auszuschpfen, giltes, durch eine Designstrategie allgemeine Rahmenbedingungen zu verbes-sern und Designwirtschaft gezielt zu frdern. Folgende Aspekte sind dabeiwichtig und finden in der vorliegenden Studie besondere Beachtung: Die Studie weist zunchst auf aktuelle Entwicklungen innerhalb der Branche und auf den Stellenwert von Design fr die Kreativwirtschaft hin. Die konomische Branchenperspektive hat der Designwirtschaft immer eine Vorreiterrolle gegenber anderen Branchen der Kreativwirtschaft eingerumt. Mageblich fr diesen Stellenwert ist aber ein erweitertes Verstndnis von Design, das nicht allein das materielle Produkt in den Blick nimmt, sondern vielmehr Design als bergreifenden Prozess begreift. Die Studie beschreibt diesen Verlauf im Hinblick auf die politische Strken Strategieentwicklung und schliet sie an die Leitdebatte auf der der Berliner Designbranche Ebene der Europischen Kommission sowie der UNESCO an. Heterogenit t des Marktes Diese rufen in den letzten Monaten zur Beantwortung der Frage nach sozialen und sogenannten Hidden Innovations gerade in Selbstorganisation der Kreativwirtschaftsbranchen auf. Dadurch rcken aus der Sicht Marktteilnehmer/-innen der ffentlichen Hand Fragen nach den jeweiligen stdtischen, Individualit t, unternehmerischen und sozialen Kontextbedingungen den Experimentieranspruch sogenannten Projektkologien der Designbranche in den Fokus. und Nischenkompetenz der Marktteilnehmer/-innen Berlin

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